29.09.2015

Rauchmelder-Wartung und Batterieprüfung

Rauchmelder-Wartung und Batterie-Prüfung

 
Batterien und Akkus sind weit verbreitete Energiequellen. Sie sind ortsunabhängig und ihre Einsatzgebiete vielseitig. Um die Funktionstüchtigkeit von Akku-Geräten zu gewährleisten, ist es erforderlich die Batterien einer regelmäßigen Überprüfung zu unterziehen. Je nach Bauart können Überladung, Tiefentladung sowie falsche Lagerung die Haltbarkeit beeinflussen oder sogar zum Austreten von ätzenden Stoffen führen. Insbesondere bei Sicherheitstechnik wie Rauchmeldern spielt die Funktionstüchtigkeit von Batterien eine entscheidende Rolle. Dies gilt umso mehr, da gerade batteriebetriebene Rauchmelder eine oft genutzte Alternative zu teuren, integrierten Brandmeldesystemen sind, welche aufwändige Kabelverlegungen erfordern.

 

Rauchmelder in Wohnbereichen

 
In Deutschland werden jährlich viele Brandtotfälle gemeldet. Der Geruchsinn setzt beim Menschen im Tiefschlaf aus. Dadurch werden Feuer und die steigende Rauchkonzentration im Schlaf meist nicht rechtzeitig wahrgenommen. Um Zwischenfällen vorzubeugen, besteht deshalb in fast allen Bundesländern mittlerweile eine Rauchmelderpflicht (in Sachsen, Berlin und Brandenburg ist eine Rauchmelderpflicht derzeit in Vorbereitung). Grundlage ist die DIN 14676.

 
Rauchmelder sind entsprechend in Wohnungen, Wohnhäusern und Räumen anzubringen, die zu Wohnzwecken bestimmt sind. Dank der Brandmelder können schlafende Personen wertvolle Minuten gewinnen, um sich selbst sowie Angehörige in Sicherheit zu bringen. Der installierte Rauchmelder macht die Bewohner durch einen lauten Alarm-Ton auf die Brandgefahr aufmerksam.

 

Installation von Rauchwarnmeldern

 
Für bestmögliche Sicherheit ist die Montage von Rauchmeldern grundsätzlich in allen Räumen sinnvoll. Der gesetzliche Mindestschutz sieht jedoch mindestens das Ausrüsten von Räumen in denen geschlafen wird (Kinder- und Schlafzimmer) sowie Fluren vor. Der Brandwarnmelder im Flur ist besonders wichtig, sobald dieser beim Feueralarm als Fluchtweg genutzt werden muss. In mehrstöckigen Häusern mit offenen Verbindungen sollte zumindest ein Gerät auf der obersten Ebene installiert werden.

 
Der Brandmelder ist laut TÜV idealerweise in der Mitte des Raumes, in einer waagerechter Position, mindestens jedoch einen halben Meter von der Wand entfernt anzubringen. Bei Dachschrägen ist der Brandwarnmelder 50 cm unter dem höchsten Punkt zu installieren. Auf keinen Fall sollte die Installation in der Nähe von Zugluft, Klimaanlagen oder Luftschächten erfolgen, da der Rauch dort weggezogen werden könnte. Beim Kauf von Rauchwarnmeldern ist auf das Vorhandensein des VdS-Siegels zu achten, der das Gerät auf die Normgerechtigkeit überprüft.

 

Verantwortung für Wartung von Rauchmeldern

 
Für die Montage und Wartung der Rauchmelder haftet in der Regel der Eigentümer. Die Wartungspflicht kann auch auf den Mieter übertragen werden, und zwar durch eine Ergänzung oder Änderung im Mietvertrag. In diesem Fall muss sich der Eigentümer dennoch vergewissern, dass eine Wartung tatsächlich regelmäßig vorgenommen wird, denn eine Aufsichtspflicht bleibt für den Eigentümer bestehen. Weil dies jedoch nur schwer nachweisbar ist, sehen viele Eigentümer von einer Übertragung der Wartungspflicht ab.

 

Wartungsfristen

 
Die Norm DIN 14676 legt Anforderungen fest, die für die Planung, den Einbau, Betrieb und die Wartung erforderlich sind. Die Wartung jedes Rauchmelders sollte gemäß der jeweiligen Bedienungsanleitung erfolgen. Es wird empfohlen die automatischen Funktionstests einmal wöchentlich durchzuführen, laut der Norm DIN 14676 aber zumindest einmal jährlich.

 
Durch ein intervallmäßiges akustisches Warnsignal machen Rauchmelder auf eine schwache Batterieleistung aufmerksam. Unabhängig von diesem Warnton sollten die Batterien gemäß DIN 14676 aber mindestens einmal jährlich ausgewechselt werden. Um direkt am Gerät einen optimalen Überblick über die jeweiligen Prüfintervalle zu behalten, kommen in der Regel Prüfplaketten zum Einsatz. Eine passende und daher sehr häufig genutzte Variante ist vor allem die Prüfplakette „Nächste Batterie Prüfung„,  erhältlich bei der brewes GmbH.

 

Prüfplakette „Nächste Batterie Prüfung“

 
Die Prüfplaketten „Nächste Batterie Prüfung“ sind bei brewes in zwei Größen erhältlich – als Durchmesser 15 mm und 30 mm. Sie bestehen aus einer Dokumentenfolie, sodass die Prüfplaketten manipulationssicher sind. Durch die unterschiedlichen Jahresfarben kann der Prüfer auf einen Blick den Zeitpunkt der nächsten Prüfung erkennen. Die einzelnen Jahresfarben werden nach der ersten Jahreszahl auf der Plakette bestimmt.

 

Prüfplaketten für Brandmelder

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