21.08.2012

Prüfplaketten für PV-Anlagen

Photovoltaikanlagen sind den Einflüssen von Sonne, Wind und Wetterunbilden ständig ausgesetzt. Diese Einflüsse hinterlassen ihre Spuren und können neben Ertragsminderung auch zu Schädigung der Anlage führen. Von derartigen Schäden kann eine direkte Gefahr für Menschen und Gebäude ausgehen.

 
Daher ist seit Oktober 2009 für gewerbliche Nutzer die regelmäßige Überprüfung und Instandhaltung der PV-Anlage nach DIN VDE 0105-100 „Betrieb von elektrischen Anlagen – Allgemeine Festlegungen“ und der BGV A3 vorgeschrieben. Die fachgerechte Überprüfung und Wartung der elektrischen Anlagenteile der Anlage muss eine Elektrofachkraft durchführen.

 
Aber auch der Betreiber der Anlage kann durch zyklische Sichtprüfungen zusätzlich zur frühzeitigen Erkennung von Fehlerquellen beitragen. Hierzu zählt die tägliche Kontrolle der Statusanzeige am Wechselrichter. Moderne Systeme verfügen über elektronische Auswertungssysteme mit Messdatenerfassung, Auswertungstool und Fehlermeldung an den Betreiber.

 
Mindestens monatlich und bei extremen Wettersituationen (Sturm, Hagel, extremen Schneefall etc.) muss der Betreiber oder eine von Ihm beauftragte Fachkraft eine Sichtprüfung durchführen (lose Module, defekte Leitungen, Schäden an Modulen). Entdeckte Schäden sind in jedem Fall durch eine Fachkraft zu beseitigen. In regelmäßigen Turnus aber spätestens aller 4 Jahre ist durch eine Elektrofachkraft eine Wiederholungsprüfung nach DIN 31051 durchzuführen.

 
Prüfplaketten zur Dokumentation der erfolgreichen Prüfung an Photovoltaikanlagen finden Sie im Onlineshop der Brewes GmbH.

 

Prüfplaketten auf Bogen und im Heft

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