06.06.2019

Prüfkennzeichen für Fenster, Türen, Tore, Oberlichter und lichtdurchlässige Wände

elektrisches Tor

Als Unternehmer sollten Sie immer auf dem aktuellsten Stand zu jeglichen Normen und Richtlinien sein. Denn auch von Türen, Toren, Fenstern, Oberlichtern oder lichtdurchlässigen Wänden geht ein gewisses Gefahrenpotenzial für Sie und Ihre Mitarbeiter aus. Dies sollte möglichst minimal gehalten werden.

 

In diesem Beitrag werden die Hauptrichtlinien zu diesem Thema nämlich die ASR A 1.6 und ASR A 1.7 Verordnung erläutert. Hier erfahren Sie außerdem was beim Einbau von Türen und Toren sowie Fenstern, Oberlichtern und lichtdurchlässigen Wänden zu beachten ist, welche Prüffristen diese betreffen und was genau eingehalten werden muss.

 

Die Hauptrichtlinien

Die Hauptregelungen fassen den Stand der Technik sowie andere Erkenntnisse der Arbeitswissenschaft in Hinsicht auf die Einrichtung und des Betreibens von Arbeitsstätten zusammen. Dabei bezieht sich die ASR A 1.6 auf Fenster, Oberlichter und lichtdurchlässige Wände. Die ASR A 1.7 dagegen auf Türen und Tore.

 

ASR A 1.6

Fenster und Oberlichter dienen in Gebäuden einer natürlichen Beleuchtung und ggf. Lüftung. Als Fenster werden ebenfalls Schaufester bezeichnet. Oberlichter gibt es als Lichtkuppeln oder Lichtbänder. Lichtdurchlässige Wände bestehen aus Glas oder Kunststoff. Bei jeglicher Art von Fenstern, Oberlichtern und lichtdurchlässigen Wänden ist darauf zu achten, dass eine Sicherheit bei der Benutzung gegeben ist. Um den nationalen und europäischen Vorschriften zu entsprechen muss darauf geachtet werden, dass die Nutzung in Arbeitsstätten zugelassen ist und sicher betrieben werden kann.

 

Das Gefahrenpotenzial geht hauptsächlich von den Fensterflügeln aus. Deshalb müssen diese gegen das ungewollte Verlassen der Befestigungs- sowie Führungselemente gesichert werden. Bei unkontrollierten Bewegungen der Fensterflügel z. B. durch Wind besteht die Gefahr eines Anstoßens. Deshalb gilt es, dies mit entsprechender Ausstattung zu unterbinden.

 

Lichtdurchlässige Wände sollten aus bruchsicherem Glas oder mit einer Abschirmung angebracht werden. Außerdem müssen diese so montiert werden, dass keine Teile herunterfallen können. Gemäß ASR A 1.6 müssen die Symbole in Augenhöhe in Form von Klebefolien angebracht werden, um das gegenlaufen in die Scheibe zu vermeiden.

 

Generell gilt, dass eine Prüfung von wesentlichen Änderungen mindestens einmal jährlich geprüft werden muss. Diese Prüfungen werden von Sachkundigen durchgeführt und müssen dokumentiert und aufbewahrt werden. Die richtigen Prüf- und Grundplaketten leisten hier eine schnelle Abhilfe.

 

ASR A 1.7

Auch in der Verordnung für Türen und Tore ist verankert, welche Anforderungen im allgemeinen Betrieb notwendig sind und welche Kennzeichnungs- und Prüffristen es für diese Objekte gibt. Dabei geht es um Türen und Tore die sich auf dem gesamten Betriebsgelände und in den dazugehörigen Gebäuden befinden. Provisorische Türen und Tore auf Baustellen oder Türen von Aufzügen zählen nicht dazu.

 

Ähnlich wie bei Fenstern, besteht auch bei Türen und Toren das Gefahrpotenzial des Einklemmens und Quetschens von Fingern, sowie das Anstoßen bei ungünstig geöffneten Türen. Deshalb sind auch diese so zu installieren das solche Gefahren möglichst vermieden werden können. Dies kann z. B. durch das Entfernen von Quetsch- und Scherstellen gewährleistet werden. Weitere Informationen und Lösungsmöglichkeiten können Sie in der „DGUV Information 208-022“ die von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung aufgestellt wurde, nachlesen.

 

Die Prüfungen für Türe und Tore sollten in regelmäßigen Zeitabständen oder maximal einmal jährlich stattfinden. Sachkundige prüfen die Objekte  auf ihren ordnungsgemäßen Zustand. Das häufigste Hilfsmittel für solche Prüfungen sind passende Prüf- und Grundplaketten.

 

Im Sortiment der Brewes GmbH finden Sie Prüfplaketten und Grundplaketten für Türen, Tore, Fenster, Oberlichter und lichtdurchlässige Wände. Die Anbringung signalisiert die erfüllte gesetzliche Prüfpflicht.

 

 

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