13.04.2016

Hilfsmittel zur Kennzeichnung von Prüfplaketten

Stanzzange für Prüfplaketten

Um Arbeitssicherheit in jedem Unternehmen gewährleisten zu können, ist es erforderlich, jegliche Betriebsmittel, Maschinen und Anlagen im Betrieb zu warten und regelmäßig zu überwachen.
Hierbei machen sich viele Unternehmen Prüfplaketten zu nutzen. Prüfplaketten dienen einer übersichtlichen Dokumentation direkt am Prüfobjekt. Je nach Bedarf gibt es verschiedene Formate und Beschriftungen, die auf Konformität mit der jeweiligen Norm hinweisen.

 

Wertvolle Tipps für die richtige Auswahl von Prüfplaketten finden Sie in unserem Dezember Blogbeitrag zum Thema Prüfplakettenwahl.

 

Um aus Prüfplaketten das geeignete Dokumentationsmedium zu schaffen, sind Hilfsmittel wie Lochzangen oder Kerbzangen erforderlich! Sie verhelfen dem Prüfer, auf der jeweiligen Prüfplakette, den gültigen Prüftermin der durchgeführten oder der bevorstehenden Inspektion zu kennzeichnen. Nachfolgend wird deutlich gemacht, welche Unterschiede es zwischen den Lochzangen und Kerbzangen gibt und in welchen Grundausführungen diese auf dem Markt erhältlich sind.

 
Lochzangen

Lochzangen sind für eine Terminkennzeichnung auf Prüfplaketten geeignet, die dank einer 50-mm-Maultiefe direkt auf dem Trägerpapier/Bogen stattfindet. Je nach Größe der zu kennzeichnenden Prüfplakette wird die Lochzange dementsprechend zu der gewünschten Stelle auf dem Zahlenkranz eingeschoben, auf der die Lochung stattfinden soll.

 

 

Die Stanzung kann unterschiedlicher Art und Größe sein. Die gebräuchlichsten Formen sind:

 

 Kreis        Dreieck

 

Anwendungshinweise:

 

Lochzangen mit größeren Stanzungen, wie z. B. d = 30mm werden für die Prüfplaketten d = 20, 30 und 40 mm verwendet und die Lochzangen mit Rundloch d = 1 mm finden ihre Anwendung bei kleineren Prüfetiketten z. B. mit dem Durchmesser d = 15, 12,5 und 10 mm.
Um Ausstanzteile, die auf den Boden oder in Anlagen fallen zu verhindern, gibt es ebenso eine Variante mit Auffangbehälter. Dieser sammelt unerwünschte Folienteile sofort ein und hinterlässt keine Unordnung in Ihrem Betrieb.

Kerbzangen

Die Kerbzange unterscheidet sich von der Lochzange in der eingebauten Position des Anschlags. Der Anschlag bei der Kerbzange ist so eingebaut, dass beim Prüfaufkleber nur die Randmarkierung möglich ist. Die Randmarkierung ist nach dem Abziehen des Prüfaufklebers vom Trägerpapier durchzuführen, siehe nachfolgende Abbildung. Bei der Lochzange gibt es einen Schlitz, der die Stanzposition an beliebiger Stelle der Prüfplakette ermöglicht.

 

 
Genau wie bei Lochzangen kann die Stanzung je nach Kundenwunsch bestellt werden. Am häufigsten werden Dreieckstanzungen verwendet. Bei kleineren Durchmessergrößen von Prüfplaketten kann bei der Kennzeichnung nur die Spitze der Kerbzange zur Stanzung eingesetzt werden.

Lochzangen sowie Kerbzangen sind aus Qualitätswerkzeugstahl gefertigte Hilfsmittel, die unabdingbar in jedes Prüferinventar gehören. In unserem Online Shop auf www.brewes.de sind 2 Qualitäten dieser Hilfsmittel verfügbar, eine verchromte Standardqualität sowie eine vernickelte Premiumqualität aus deutscher Herstellung.

 

Sie haben weitere Fragen zu Loch- und Kerbzangen? Unsere Brewes-Kundenberater freuen sich über Ihre Anfrage.

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